A+ A A-

Meine Schwerpunkte sind:

Akupunktur, Allergien, Ausleitung und Entgiftung, Blutegelbehandlung, Eigenblutbehandlung, Heilpraktische Gesprächstherapie, Humoraltherapie, Massagen, Schmerztherapie, Stoffwechsel- und Blutbilder, Vitamin-Komplex-Aufbau

Praxisprospekt downloaden (pdf)

Gua Sha

Bringt Ihre Körpersäfte wieder in Fluss

Gua Sha ist eine jahrtausendalte Behandlungstechnik, die traditionell in Asien im Rahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) angewendet wird. "Gua" bedeutet Schaben als Tätigkeit. Mit "Sha" ist das äussere, sichtbare Zeichen von gestautem QI und der Körpersäfte, gemeint.

Ziel ist es, stagnierende Körpersäfte, wie Blut, Lymphe und (Zwischen-) Zellflüssigkeit, die sich an Haut -, Binde - und Muskelgewebe ablagern, wieder "in Fluss" zu bringen.

Gua Sha kann zahlreiche positive Wirkungen haben: Als Schabetechnik wird "gestautes Blut" (Sha) an der Körperoberfläche bewegt, so dass der Blutfluss zu Haut-, Muskel- und Bindegewebe sowie zu den inneren Organen gefördert wird. Hierdurch werden überschüssige Stoffwechselprodukte abtransportiert und die Zellversorgung optimiert. Die Wiederherstellung normaler Stoffwechselvorgänge wird vom Patienten meist als wohltuende Entspannung empfunden. Muskuläre Steifheit und Schmerz werden somit reduziert.

Gua Sha bewährt sich besonders bei allen Formen der Allergie, Infekten, Migräne und schmerzhaftem muskulären Hartspann. Gua Sha wirkt, obwohl nur an der "Oberfläche", an der äussersten Hautschicht angesetzt, bis auf Organebene, sehr tiefgehend.

Nach einer eingehenden Diagnostik erfolgt die Hautstimulation in Form einer strichförmigen Druckanwendung mittels eines kleinen Handwerkzeuges, meist eines Hornspatels. Durch diese sanfte Schabetechnik entstehen die gewünschten, meist großflächigen und in der Regel nicht schmerzhaften Hautrötungen. Es handelt sich dabei um punkt- oder strichförmige, harmlose Hautblutungen, die "Sha" genannt werden. Diese bilden sich von selbst meist nach 2–3 Tagen zurück. Die Haut bleibt während der Behandlung intakt, d.h. es entstehen weder Wunden noch offene Abschürfungen.

Nach der Gua Sha-Behandlung sollte der behandelte Körperbereich bedeckt werden. Wind- und Sonnenexposition, aber auch plötzliche Temperaturwechsel und schwere körperliche Anstrengung sind zu vermeiden. Lockernde Dehnübungen sind jedoch zu empfehlen, insbesondere bei leichten muskelkaterartigen Empfindungen. Die Haut bleibt während der Behandlung intakt, d.h. es entstehen weder Wunden noch offene Abschürfungen.

Gua Sha sollte nicht angewendet werden bei Sonnenbrand, Hautausschlägen oder bei Hautrissen (Kontraindikationen). Pickel oder Leberflecken werden mit der Hand des Therapeuten abgedeckt.

© Peter Holthausen | Alle Rechte vorbehalten