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Meine Schwerpunkte sind:

Akupunktur, Allergien, Ausleitung und Entgiftung, Blutegelbehandlung, Eigenblutbehandlung, Heilpraktische Gesprächstherapie, Humoraltherapie, Massagen, Schmerztherapie, Stoffwechsel- und Blutbilder, Vitamin-Komplex-Aufbau

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Die angewandten Therapiemethoden

Zur Therapie wende ich folgende Methoden an: Qigong, Tuina, Guasha, Ohrakupunktur, Schröpfen, Blutegel und Eigenblut-Therapie.

Traditionell chinesische Medizin (TCM)

Neben der Akupunktur gehören Tuina (Akupressur), Moxibustion, Guasha (Schaben), Qigong und Kräutermedizin zu den Säulen der chinesischen Medizin.

In der chinesischen Energielehre wird davon ausgegangen, daß die gesamte Energie, die dem Organismus zur Verfügung steht, sich bei einem gesunden Menschen in einem harmonisch-dynamischen Fließgleichgewicht befindet.
Jede Erkrankung wird als eine Störung dieses Fließgleichgewichtes angesehen. Dies kann eine energetische Fülle oder auch Leere bedeuten. In der traditionell chinesischen Medizin werden tonisierende, also verstärkende, belebende Reize üblicherweise dort eingesetzt, wo der Organismus einen Mangel an Energie aufweist.

Ein Störherd kann Krankheiten fördern und entstehen lassen: z.B. Rheuma, Asthma, Allergien, Heuschnupfen, Kopfschmerzen und Migräne, Neurodermitis oder Rückenschmerzen.
Auch ein Gesunder wird Störherde mit sich herumtragen, ohne dies zu bemerken! Ein Störherd allein wirft einen nicht um, aber die nächste Belastung (Grippe, schweres Heben etc.) kann dem Körper dann bereits zuviel sein – und der Mensch wird krank. Störherde können z.B. Narben oder chronische Entzündungen sein.

Nach Diagnose dieser Disharmonie wird durch Nadelung bestimmter Akupunkturpunkte, die auf den Meridianen liegen, wieder ein Gleichgewicht zwischen diesen Gegenpolen erreicht und Störungen im Organismus beseitigt.

Akupunktur

Für einige Krankheitsbilder wird die Akupunkturtherapie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennisellenbogen
  • Kreuzschmerzen und Ischialgien
  • Osteoarthritis
  • Erkältungskrankheiten
  • Nebenhöhlenentzündung
  • Bronchitis und Bronchialasthma
  • Trigeminus-Neuralgie
  • Menière-Erkrankung
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Lähmungen und Sprachstörungen nach
  • Schlaganfall
  • Gesichtslähmungen

Weitere Therapieerfolge sind bei verschiedenen Hauterkrankungen, Allergien, chronische Schmerzen, Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen, gastrointestinalern Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie neurologischen Erkrankungungen nachgewiesen. Auch psychische und psychosomatische Störungen (depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, Erschöpfung) können mit Akupunktur behandelt werden.

Keine Angst vor der Nadel
Für Patienten, die nicht mit der Nadel behandelt werden möchten, gibt es die Möglichkeit, mit einem Elektro-Akupunktur-Stift zu behandeln. Dabei wird ein sanfter elektrischer Impuls in die Punkte geleitet. Auch mit der Therapie durch Tuina, also Akupressur, können hervorragende Ergebnisse erzielt werden.

Bei richtiger Anwendung und Beobachtung der anatomischen Gegebenheiten ist die Akupunktur praktisch nebenwirkungsfrei. In seltenen Fällen kann es zu einer vorübergehenden vegetativen Kreislaufreaktion kommen, die durch Entfernen der Nadel behebbar ist. Während der Schwangerschaft dürfen einige Punkte die eventuell Wehen auslösend sind nicht genadelt werden.

Für die Akupunkturbehandlung, bei der der Patient in seiner Gesamtheit unter Einbeziehung der Umwelt betrachtet wird, sind z.B. Fülle oder Schwäche der Lebensenergie (Qi) für die Therapie maßgeblich. Die klinische Diagnose ist dabei nur sekundär.
Zu einer Akupunkturtherapie gehören in der Regel 10 bis 12 Behandlungen, von denen wöchentlich etwa 1 bis 2 durchgeführt werden. Jede Behandlung hat ungefähr eine Dauer von 30 bis 45 Minuten. Dann wird meist eine Pause von 2 bis 3 Wochen eingelegt, falls eine weitere Therapieserie erforderlich ist.

Die Akupunktur kann auch mit allen klassischen Naturheilverfahren oder schulmedizinischen Therapien kombiniert werden.

QiGong

QiGong ist neben der Akupunktur eine der bekanntesten traditionellen chinesischen Heilmethoden. Qigong kombiniert sanft-elastische und spiralförmige Bewegungen mit bewusst geführter Atmung. Die eigene Aktivität ist dabei der Schlüssel zur Gesundheitspflege, Vorbeugung und Wiederherstellung.

Tuina 

Tuina wirkt wie die Akupunktur ausgleichend auf den Energiehaushalt unseres Körpers. Sie kann Einfluß auf die inneren Organe nehmen und ist hervorragend zur Prävention geeignet. Angewandt werden Grifftechniken, die den Qi-Fluss harmonisieren, Yin und Yang ausgleichen.

Guasha 

Guasha ist eine Technik in der Chinesischen Medizin, die u.a. bei jeglicher Art von Schmerz eingesetzt wird. Guasha ist eine Art Schabmassage. Bei dieser Therapieform wird meistens der Rücken behandelt. Somit ist auch die Hauptindikation für diese sehr effektive Therapie der Rückenschmerz. HWS-, BWS-, LWS -Beschwerden können mit Guasha behandelt werden, aber auch Hüftleiden und Kniebeschwerden. Der betroffene Körperbereich wird mit Öl eingerieben. Ein sanftes Schaben auf der Haut löst die Verhärtungen und somit den Schmerz.

Ohrakupunktur 

Ohrakupunktur reguliert über die Reflexzonen fehlgeleitete Energien, stützt die körpereigenen Abwehrkräfte und löst Blockaden auf. Besonders gut eignet sich die Ohrakupunktur in der Schmerztherapie. Die Ohrakupunktur wird vor allem angewendet bei:

  • Gelenkschmerzen
  • Menstruationsschmerzen
  • allergischem Asthma
  • Heuschnupfen
  • Störungen der Verdauungsorgane
  • Nikotinabhängigkeit
  • Schlaflosigkeit

 

Schröpfen 

Schröpfen aktiviert Reflexzonen am Rücken, die ihrerseits auf innere Organe und Organsysteme einwirken. Grundsätzlich kann das Schröpfen bei sehr vielen Beschwerden Linderung oder Heilung bringen. Besonders geeignet ist es bei:

  • entzündlichen Erkrankungen
  • Rückenschmerzen
  • Hexenschuss und Ischias

 

Blutegel

Die Wirkstoffe des Blutegels (Hirudin, Calin, Egline, Hementin, Orgelase) wurden oft kopiert, aber nie erreicht. Beim Saugen werden u. a. diese Wirkstoffe freigesetzt. Ein Blutegel erhöht die Durchblutung, wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Im "ganz normalen" Leben sind sie eine kleine Wunderwaffe, insbesondere bei allen Gelenksarthrosen, Sehnenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen, Probleme im Wirbelsäulenbereich, u.v.m.

Blutegel werden auch gerne zur Behandlung von Erkrankungen verwendet, die mit einem unerwünschten Blutstau, Schwellungen und Ödemen (Wasseransammlung im Gewebe) einhergehen:

  • Krampfadern und sonstige Venenleiden
  • beim akuten Gichtanfall
  • bei rheumatischen Beschwerden (Gelenkschmerzen)
  • Migräne

 

Eigenblut-Therapie 

Die Eigenblut-Therapie ist als Reiz-Reaktionstherapie ein klassisches naturheilkundliches Verfahren. Dabei handelt es sich um eine unspezifische Umstimmungstherapie.

Das meist intramuskulär injizierte Eigenblut trägt Informationen, die dem Immunsystem an einem "unerwarteten" Ort präsentiert werden und Immunreaktionen auslösen, die das gesamte Abwehrsystem stimulieren.

© Peter Holthausen | Alle Rechte vorbehalten